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Gefährliche Schönheiten - Risikoanalyse an Frankens Felsen

Malerische Felswände aus Kalkgestein täuschen darüber hinweg, dass sich jederzeit ein Felsbrocken lösen und Personen oder Sachwerte gefährden kann.

Malerische Felswände aus Kalkgestein täuschen darüber hinweg, dass sich jederzeit ein Felsbrocken lösen und Personen oder Sachwerte gefährden kann.

Urlauber bewundern sie und Wanderer, Biker oder Autofahrer, die an Frankens Felsen vorbeikommen, ahnen nicht, dass die vom Meer der Trias- oder der Jura-Zeit vor mehr als 140 Millionen Jahren zurückgelassenen und in der letzten Jahrmillion herauspräparierten, malerischen Felsformationen auch erhebliche Gefahren hervorrufen können. Der Zahn der Zeit - in Form der Verwitterung - nagt an den Schönheiten aus weißem Kalkgestein oder eisenfarbenem Sandstein.Die Entspannung des Gesteins an den Taleinschnitten, Setzungsbewegungen an Hängen, Wärmespannungen durch Frost-/Tau-Wechsel, das Eindringen von Wurzeln in feine Spalten und nicht zuletzt die chemische Auflösung des Bindemittels durch Wasser und Bodenlösungen führen zum Zerfall der Gesteinsbänke und der Felsformationen in Blöcke, Steine und Steinchen. Während letztere aber die Bewohner von Hängen und die Nutzer von Wegen und Straßen unterhalb der schön anzusehenden Steilwände nicht beunruhigen müssen, sind die größeren und großen Felsbruchstücke eine ernst zu nehmende Gefahr.

Fachkonferenz am 18. Juni 2015 in Essen:

Asbest in Spachtelmassen, Putzen und Fliesenklebern

 

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Veranstalter:
Gesamtverband Schadstoffsanierung e.V. (GVSS),
mit Unterstützung der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik

Themen:
Vorstellung neuer GVSS/VDI-Leitfaden | Umgang mit Bestands- und Abbruchgebäuden | Herausforderungen bei Probenahme und Analyse | Messergebnisse und Konsequenzen | Vollständigkeit (!?) der Asbestentfernung bei Sanierungen

Der Gesamtverband Schadstoffsanierung e.V. (GVSS) veranstaltet am 18. Juni 2015 in Essen mit Unterstützung der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik eine Fachkonferenz zum Umgang mit asbesthaltigen Spachtelmassen, Putzen und Fliesenklebern.

 

Die LGA Institut für Umweltgeologie und Altlasten GmbH ist als zertifizierter "Sanierungsfachplaner/-gutachter" Teil des Arbeitskreises und arbeitet bei der Erstellung des VDI/GVSS-Leitfadens mit.

Im Juni 2015 erschien nun ein Diskussionspapier zur Erkundung, Bewertung und Sanierung asbesthaltiger Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber. Dieses kann über den Link am Ende des Artikels heruntergeladen werden.

 


PFC und NSO-Heterozyklen – immer neue Angriffe auf Mensch und Umwelt

PFT2 PFOA-k

Nach den Giftstoffen der Antike, vor allem den Schwermetallen in metallischen Anwendungen (Galvanik), beim Gerben (Chromat), als Farbpimente (Anstrichfarben, Textilien, Gläser, Emaille) und in Giften (Arsenik), die damals schon Menschen und Umwelt schwer schädigten, bescherte uns die moderne organische Chemie zahlreiche Nachfolger mit ähnlicher oder noch gefährlicherer Schadwirkung. Allen diesen Umweltschadstoffen ist gemeinsam: Sie sind gesundheitsgefährdend, der Mensch „braucht" sie in großen Mengen und – sie sind persistent. Das heißt, dass die Einwirkungen der Atmosphäre und der natürlichen Stoffumwandlungsprozesse es nicht schaffen, diese Substanzen in absehbarer Zeit zu zerstören und unschädlich zu machen. Anders als die alten Giftstoffe wirken neue Schadstoffgruppen wie die PFC und NSO-Heterozyklen sehr subtil verändernd auf die Umwelt ein.

Asbestproblematik in alten Brandschutzklappen

Brandschutzklappe--asbesthaltige-Anschlagdichtung
Brandschutzklappe mit asbesthaltiger Anschlagdichtung
BSK Anschlagdichtung-beschaedigt
Beschädigte asbesthaltige Anschlagdichtung

Aufgrund der sehr guten technischen Eigenschaften kam Asbest bis Ende der 1980er Jahre in Brandschutzklappen zum Einsatz. Neben dem Klappenblatt selbst und Ventildichtungen, bestanden vor allem die Anschlagdichtungen aus einem asbesthaltigen Schaumstoff (Produktname „Litaflex").

Alle diese Bauteile sind als „schwachgebundene Asbestprodukte" im Sinn der TRGS 519 einzustufen. Sie können gegebenenfalls Asbestfasern abspalten, die durch Einatmen in den menschlichen Körper gelangen und tödliche Krebserkrankungen auslösen können. Nach Bekanntwerden dieser Gesundheitsproblematik hat der Gesetzgeber seit Ende der 1970er Jahre in mehreren Stufen die Anwendung von Asbestprodukten im Bauwesen verboten. Für bestehende Gebäude wurden alle Eigentümer aufgefordert, eine mögliche Sanierungserfordernis aufgrund asbesthaltiger Baustoffe beurteilen zu lassen. Dies erfolgte auf der Grundlage der Asbest-Richtlinie, die entsprechend den Bewertungsergebnissen eine sofortige Sanierung oder eine regelmäßige Neubewertung in Abhängigkeit vom Produktzustand und der Nutzung des Gebäudes vorschrieb.

Die Asbest-Richtlinie sah bei ihrer Einführung 1989 eine pauschale Einstufung von asbesthaltigen Brandschutzklappen in die Dringlichkeitsstufe III („Neubewertung langfristig erforderlich") ohne direkte Sanierungserfordernis vor. Der Grund hierfür war, dass im normalen Betrieb von nicht-beschädigten Klappendichtungen auszugehen war, die kaum zu Faserfreisetzungen führen.

Im Jahr 2014 ist immer noch eine Vielzahl der alten asbesthaltigen Brandschutzklappen in Betrieb. Nach weiteren 20 Jahren Betrieb zeigen viele Klappendichtungen deutliche Alterungserscheinungen. Der Asbestschaumstoff zerfällt und wird bei jeder Klappenauslösung weiter zerstört. Jüngere Versuchsmessungen haben gezeigt, dass derart beschädigte Brandschutzklappen hohe Mengen an Asbestfasern ins Lüftungssystem abgeben können.

LGA jetzt Inspektionsstelle für „Kontaminierte Bausubstanz und Bauabfälle"

Die LGA Institut für Umweltgeologie und Altlasten GmbH ist seit 1994 für Probenahmen von Boden, Wasser, Materialproben und Abfällen von der DAkkS akkreditiert.

Zusätzlich sind wir nach ISO 9001 als „Inspektionsstelle für Kontaminierte Bausubstanz und Bauabfälle" zertifiziert.

Hiermit sind wir qualifiziert die Beurteilung von Gebäudeschadstoffen, die Planung von Sanierungsmaßnahmen, das Erstellen von Rückbau- und Entsorgungskonzepten, die Abfallzuordnung (Deklarationen) und Fremdüberwachungen durchzuführen.

Unser Institut ist damit eine der wenigen zertifizierten Inspektionsstellen für diese Fachgebiete.

 Asbest – neue Gefahren durch die Krebs erregende „Wunderfaser"

Gefahr durch Asbest

Asbest - die Bezeichnung umfasst eine Gruppe von silikatischen Mineralen mit überwiegend nadel- oder röllchenförmigem Wuchs. Asbestfasern wurden schon in rund 4000 Jahre alten getöpferten Gegenständen gefunden und seit mehr als 2000 Jahren ist bekannt, dass sich aus den seidenartig glänzenden Hornblende- und Serpentin-Asbesten feuerfeste und fast unzerstörbare Produkte herstellen lassen.


Asbest - nomen est omen. Der griechische Begriff „asbestos" steht für unvergänglich, unbrennbar, unzerstörbar. Die Tatsache, dass sich aus Asbestfasern Tücher fertigen ließen, die man im Feuer reinigen konnte, ließ das Mineral den Menschen der Antike als „Wunderfaser" erscheinen. Im Industrie-Zeitalter verhalfen den mineralischen Fasern die Eigenschaften Alterungsbeständigkeit, Widerstandsfähigkeit gegenüber Säuren und Laugen, minimale thermische und elektrische Leitfähigkeit, extreme Hitzebeständigkeit bis etwa 1000°C, Elastizität und extreme Zugfestigkeit (höhere gewichtsspezifische Zugfestigkeit als Stahldraht) zu einem wahren Höhenflug. Mehr als 3000 Produkte, in denen die gefährlichen Mineralfasern enthalten sind, wurden entwickelt.

Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes fordert Beweissicherung des Bodenzustands

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Der Schutz des Bodens als eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen erhält in der EU und in Deutschland immer größeres Gewicht. Vor 15 Jahren wurde in Deutschland mit Einführung des Bundesbodenschutzgesetzes für Jedermann die Pflicht festgeschrieben, bei jeglicher Einwirkung auf den Boden Vorsorge gegen das Entstehen schädlicher Bodenveränderungen zu treffen.

 

Ein Verstoß gegen diesen Vorsorge-Grundsatz kann sogar strafrechtliche Konsequenzen haben. Seit 2010 fordert die EU, dass Boden, der durch das Betreiben einer Anlage geschädigt wurde, nach der Stilllegung dieser Anlage in seinen Ausgangszustand zurückzuführen ist („Rückführungspflicht"). Doch das Feststellen des Ausmaßes einer schädlichen Veränderung setzt immer auch die Kenntnis des Zustands vor einer Einwirkung voraus - und der ist nur in den wenigsten Fällen bekannt oder gar objektiv bestätigt. Ein Ausgangszustandsbericht (AZB), der zukünftig für bestimmte Anlagen gesetzlich vorgeschrieben ist, schließt diese Lücke.

„Umwelt-LGA“ in neuen Räumen

LGA Institut für Umweltgeologie und Altlasten GmbH

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Hochhausrückbau in München

Wenn mehrere Firmen unter einem Dach wachsen, kann es schon mal zu eng werden! Das musste auch die LGA Institut für Umweltgeologie und Altlasten GmbH erfahren. Zum 1. September 2012 hat sie ein Bürohaus in der Christian-Hessel-Straße 1 in Nürnberg bezogen. Seit dem 1. Oktober teilt sie sich die vier Stockwerke mit der LGA Immissions- und Arbeitsschutz GmbH. Dort werden jetzt Maßstäbe in Sachen Schadstoff- und Umweltbewertung gesetzt.

Das Team der „Umwelt-LGA“ freut sich vor allem über den neu gewonnenen Platz. Und Dank der Leistungsfähigkeit der modernen EDV-Ausstattung kann jeder Sachverständige schnell auf Archivdaten und auf die Wissensdatenbank des Instituts zugreifen sowie auf alle Dokumente und Formulare des von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme SQS nach ISO9001:2008 zertifizierten Qualitätsmanagementsystems. Auf dieser Arbeitsplattform lassen sich effektiv verschiedenste Prüfaufgaben im Bereich des Umwelt- und Geo-Consultings lösen.

Gefahr durch Fliegerbomben… - was wir für Sie tun können

nuernberg-fliegerbombe

Über 130 Mal hatten die Kampfmittelräumdienste der Länder von Mitte 2012 bis Mitte 2013 mit blindgegangenen alliierten Sprengbomben zu tun. Mindestens drei schwere Unglücke mit zusammen fünf Toten in den letzten Jahren verdeutlichen die enorme Gefahr, die von diesen Objekten noch immer ausgeht. Aschaffenburg, Göttingen, München und zuletzt Euskirchen verdeutlichen die Auswirkungen einer Explosion. In vielen Fällen handelt es sich um "Zufallsfunde".

Doch sind diese Funde wirklich so "zufällig" und steht man ihnen machtlos gegenüber? Und wer haftet bei einem Unfall? Im Folgenden finden Sie Informationen, was ein Bauherr tun kann bzw. tun muss, um Schadensersatzansprüche oder gar strafrechtliche Folgen auszuschließen. Der erste Schritt zur Abklärung eines Blindgängerverdachts ist stets die Luftbildauswertung. Damit lassen sich zwar nur in den seltensten Fällen Blindgänger direkt ausmachen, dafür können aber bombardierte von nicht bombardierten Bereichen abgegrenzt werden. Auf bombardierten Flächen ist automatisch Kampfmittelverdacht gegeben.


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90427 Nürnberg

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