Radon-Messungen

Radon ist ein natürliches, radioaktives Edelgas, das aus Uran im Boden entsteht. Es gelangt über das Erdreich in Gebäude und kann sich dort anreichern. Es ist weder geruchlich noch geschmacklich wahrnehmbar.

Eine Anreicherung von Radon in häufig genutzten Räumen kann ein signifikant erhöhtes Krebsrisiko zur Folge haben. Nach dem Rauchen ist Radon die häufigste Ursache für Lungenkrebs.

Ob Radon in ein Gebäude eindringt und sich dort anreichert, hängt von der natürlichen Urankonzentration im Boden ab, aber auch von der Durchlässigkeit des Baugrunds, der Grundwassersituation und vom Gebäude selbst. Das Alter und der Zustand der Bausubstanz (Fugen, Risse, Spalten), die Art der Gründung sowie das Vorhandensein von Abdichtungen spielen eine Rolle. Auch Pumpensümpfe, Rohrdurchführungen und Kanäle können Radon-Eindringpfade sein.

Die Fragestellung, ob eine Radonproblematik in einem Gebäude vorliegt und ob ein Gesundheitsrisiko besteht, ist somit immer eine Einzelfallentscheidung. Eine Radonmessung sowie eine Bewertung der Bausubstanz hinsichtlich der Gefährdung durch Radon durch einen LGA-Sachverständigen hilft, unnötige Risiken zu vermeiden.

Wir bieten Ihnen:

  • Recherche zur Radonsituation im Untersuchungsgebiet
  • Sachverständige Begehung und Aufstellen eines Probenahmeplans
  • Technische Erkundung (Radon-Übersichtsmessungen und Eindringpfad-Suche)
  • Bodenluftuntersuchungen (Baugrunduntersuchung mit Bezug auf Radon)
  • Gefährdungsbeurteilungen hinsichtlich Radon
  • Beurteilung der vorhandenen Bausubstanz hinsichtlich Radonschutz
  • Sanierungskonzepte im Bestand
  • Beratung zum vorsorglichen Radonschutz bei Neubauten
  • Projektsteuerung, Bauleitung, Bauüberwachung
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