Umweltanalytik aus nächster Nähe: Besichtigung des CLG-Labors in Schonungen

Ende September besichtigte das LGA-Team die alten und neuen Räumlichkeiten des CLG Chemischen Labors Dr. Graser, dem Kooperationspartner der LGA für Umweltanalytik. Anlass der Einladung nach Schonungen war der Bezug eines hochmodernen Labor-Neubaus unweit des alten Standortes, mit dem das familiengeführte Unternehmen die lang geplante Expansion realisierte.

Mit rund 1800 Quadratmetern bot der 1994 bezogene Altbau nicht mehr genügend Platz für Geräte, sich ändernde Laborprozesse und die mittlerweile 58 Beschäftigten. Seit September 2017 entstand daher im Gewerbegebiet Tiefer Graben ein neuer Gebäudekomplex, an den hohe technische und logistische Anforderungen gestellt wurden. Als Grundlage der Bauplanung diente eine prozesslogistische Analyse des Fraunhofer Instituts. Im November 2018 wurde der Neubau mit einer Bruttogesamtfläche von 1600 m² bezogen. Die Raumaufteilung optimiert den hohen technischen Installationsgrad des Labors; die Raumgestaltung ist flexibel und kann an neue Abläufe und Aufgaben angepasst werden.

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Aufbereitung von Proben durch Herstellung von Eluaten
 
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Vergleich dreier Proben für die Asbest-Analytik vor und nach Heißveraschung bzw. Heißveraschung und Säureaufschluss (oben) und Aufnahme von Chrysotil unter dem REM (unten)

In Kleingruppen wurde das LGA-Team durch beide CLG-Standorte geführt und erhielt Einblicke in Teilprozesse der physikalisch-chemischen und chemischen Analytik. Dazu gehörten beispielsweise die Probenvorbereitung für die PAK-, Schwermetall- und Asbest-Analytik.

Das CLG-Team erklärte Laborprozesse zum Nachweis von PAK durch Chromatographie, von Schwermetallen durch spektroskopische Messtechniken und von Radon durch einen Detektor mit gepulster Ionisationskammer. Bei der Asbest-Analytik wurden exemplarische Aufnahmen des Rasterelektronenmikroskops (REM) gezeigt.

Als zukünftiges, neues Geschäftsfeld von CLG wurde das Gammaspektrometer zur Messung von Gammastrahlung einer radioaktiven Strahlungsquelle präsentiert. Darüber hinaus wurde der neue Service „CLG QDS“ vorgestellt, mit dem wir Laborergebnisse zukünftig vom Webserver abrufen können.

Wir bedanken uns vielmals bei Familie Graser und dem gesamten CLG-Team für die Einladung nach Schonungen und freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

 
 
 
 

 

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