Das Bild zeigt ein grafisches Unternehmenslogo in Blau- und Grüntönen mit einer stilisierten Wellenform. Rechts daneben befinden sich die drei Großbuchstaben LGA, gefolgt von eine kreisförmigen grafischen Fläche als Gestaltungselement.
LGA Dienst­leis­tungen Altlasten Kampf­mittel-Über­prüfung
Das Bild zeigt eine große, stark verrostete Bombe, die auf einer Metallfläche liegt. Sie ist mit zwei blauen Spanngurten auf einem Holzgestell fixiert, um sicheren Halt zu gewährleisten. Die Oberfläche der Bombe ist uneben und von Rost und Ablagerungen bedeckt, was auf ein hohes Alter hinweist.

Kampf­mittel-Über­prüfung

Kein Boden­eingriff ohne Kampfmittel­freigabe

Nach Unglücken mit „Blindgängern“, also Munition, die nicht ordnungsgemäß explodiert und damit für die Zukunft unschädlich geworden ist, steht das Kampfmittel-Risiko bei Tiefbauarbeiten und jeglichen Eingriffen in den Untergrund im Fokus. Gefahr geht dabei nicht nur von Bomben-Blindgängern aus, sondern auch von blindgegangener Munition aus Bodenkämpfen, wie z. B. Sprenggranaten von Panzern, Flugabwehr und Bodentruppen. Selbst vergrabene Gewehrmunition in ehem. Schützengräben stellt ein Risiko dar, wenn eine mechanische Einwirkung darauf erfolgt. Neben der Gefahr, beim Rammen, Bohren oder Graben einen Zünder auszulösen, ist auch ein Risiko durch Erschütterungen zu prüfen.

Über­prüfen des Kampfmittel­verdachts schafft Sicher­heit

Arbeit- wie Auftraggeber haben nach Arbeitsschutzrecht Schutzpflichten gegenüber ihren Mitarbeitern bzw. dem ausführenden Unternehmen (Mitverantwortung des Bauherrn). Hierzu gehört das Baugrundrisiko mit dem darin eingeschlossenen Risiko „Kampfmittel“. Nach Baustellenverordnung und Arbeitsschutzgesetz müssen alle Arbeiten nach dem Stand der Technik geplant und ausgeführt werden, damit Gefährdungen für Leben und Gesundheit vermieden werden. Hierfür ist eine Sicherheitsplanung erforderlich. Im Vorgriff einer Baumaßnahme ist deswegen mit historischen Recherchen zum Kriegsverlauf im Bereich der Baufläche und mit Luftbildauswertungen zu prüfen, ob sich ein Kampfmittelrisiko ausschließen lässt.

Wir unterstützen bei Kampfmittelverdacht und -räumung

Mit unserer umfangreichen Literatur-Datenbank und einem Luftbildarchiv sind wir in vielen Fällen in der Lage, einem Anfangsverdacht auf Kampfmittel schnell nachzugehen. Erhärtet sich der Verdacht unterstützen uns Kooperationspartner mit umfangreichen Kampfmittel-Recherchen. Wenn sich daraus ein Handlungsbedarf zum Aufsuchen von Kampfmitteln oder zum Ausarbeiten eines Räumkonzepts ergibt, organisieren und koordinieren wir die erforderlichen Leistungen und unterstützen unsere Auftraggeber bis zur erfolgreich durchgeführten Räumung. Die Auswirkungen von Notsprengungen auf umliegende Bauwerke (Druckwelle, Erschütterungen, Splitterflug) schätzen wir in Zusammenarbeit mit Experten der Geotechnik ab.

Unsere Leistungen

  • Historische Recherchen und Luftbildauswertungen (ggf. mit Subunternehmern)
  • Gefährdungsabschätzungen (ggf. mit Subunternehmern)
  • Konzepte zur technischen Kampfmittelräumung (in Kooperation mit Subunternehmern)
  • Organisation der Kampfmittelräumung

Unsere Kompetenzen

  • Fachkundiges Büro für Rüstungsaltlasten (Bayerisches Landesamt für Umwelt)

  • zertifizierte Inspektionsstelle für Rüstungsaltlasten und Kampfmittel (ISO 9001)

Ihr Ansprechpartner

Martin Kahnt

Martin Kahnt
M.Sc. Boden, Gewässer, Altlasten

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