Ökologische Baubegleitung
Was leistet die ökologische Baubegleitung?
Die ökologische Baubegleitung (ÖBB) sorgt dafür, dass die Anforderungen an den Naturschutz im Verlauf der Baumaßnahme umgesetzt werden. Sie dient damit dem Erhalt der schützenswerten Pflanzen und Tiere im Einflussbereich eines Bauvorhabens. Während auch hier ein Schwerpunkt auf den Arten liegt, die aufgrund von Natura 2000 – Vorgaben einen hohen rechtlichen Schutzstatus genießen, können auch Rote-Liste-Arten einbezogen werden. Die Ökologische Baubegleitung stellt sicher, dass Anforderungen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) ebenso eingehalten werden wie Landesrecht (BayNatSchG) oder weitere Verordnungen (z. B. bei Arbeiten in einem Natur- oder Landschaftsschutzgebiet).
Wie arbeitet die ökologische Baubegleitung?
Die ÖBB begleitet die Maßnahmen im Optimalfall von Beginn der Planung bis zum Abschluss der Arbeiten. Sie ist regelmäßig vor Ort und unterstützt die korrekte Umsetzung der Maßnahmen, die im Rahmen von LBP, saP oder Artenschutzkonzepten geplant wurden, bei der praktischen Durchführung im Bauablauf. So werden Verzögerungen im geplanten Ablauf vermieden, während gleichzeitig die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sichergestellt ist. Wir bieten die ökologische Baubegleitung als Unterstützer von Bauherrn und Planern.
Bodenkundliche Baubegleitung
Warum ist Boden so wertvoll?
Boden ist eine wertvolle Ressource. Es dauert Zig-Tausend Jahre, bis sich 30 cm Oberboden gebildet haben. Diese Bodenauflagen sind unsere Lebensgrundlage, die vielfältige Funktionen erfüllt. Dazu muss Boden vor vermeidbaren schädlichen Veränderungen geschützt werden. Neben dem Eintrag von Schadstoffen können dies Bodenverdichtungen, das Vermischen wertvoller Oberböden mit wertlosen Bodenmaterialien, die Schädigung des Bodenlebens und vieles mehr sein. Die Folge sind unwiederbringlich zerstörte Bodengefüge und Bodeneigenschaften und wertlose Böden.
Was macht die Bodenkundliche Baubegleitung?
Die Bodenkundliche Baubegleitung (BBB) stellt sicher, dass beim Einwirken auf den Boden die Vorsorge gegen das Entstehen schädlicher Bodenveränderungen, wie sie das Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) fordert, gewährleistet wird. Spätestens, wenn mehr als 3.000 m² Oberboden oder Böden mit hoher Funktionserfüllung beansprucht werden, soll ein Bodenschutzkonzept zum angemessenen Umgang mit den Böden aufgestellt werden. Betroffene Bodentypen und ihre Eigenschaften erfassen bodenkundlich Sachkundige vor Maßnahmenbeginn. Die räumliche Verteilung verschiedener Bodentypen im relevanten Projektraum wird kartografisch erfasst. Darauf aufbauend erarbeitet die zertifizierte bodenkundliche Baubegleitung das Bodenschutzkonzept. Während der Bauphase stellt die BBB durch regelmäßige Anwesenheit auf der Baustelle bis zum Abschluss der Rekultivierung sicher, dass die Rahmenbedingungen des Schutzkonzepts eingehalten werden. Kurzfristige Reaktionen auf veränderte Bedingungen sind Grundlage für die konsequente Umsetzung des Bodenschutzkonzepts.
Unsere Leistungen
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Bodenkundliche Erfassung nach den Kartieranleitungen KA5 und KA6
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Erstellen von Bodenschutzkonzepten mit Planung des Bodenmanagements
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Abstimmen des Konzepts mit den Behörden
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Begleiten von Maßnahmen während der Bauzeit
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Betreuen der Rekultivierung nach Abschluss der Bauphase
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Schnittstelle zwischen Bodenkunde und Altlasten
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Dokumentation und Schlussbericht
Unsere Kompetenzen
- Zertifizierte Bodenkundliche Baubegleitung
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Untersuchungsstelle gemäß § 18 BBodSchG
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Sachverständige gemäß §18 BBodSchG, SG 1, SG 2 und SG 5
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BAM/OFD-H Anerkennung für Erkundung von Bundesliegenschaften








