Das Bild zeigt ein grafisches Unternehmenslogo in Blau- und Grüntönen mit einer stilisierten Wellenform. Rechts daneben befinden sich die drei Großbuchstaben LGA, gefolgt von eine kreisförmigen grafischen Fläche als Gestaltungselement.
LGA Dienst­leis­tungen Altlasten Rüstungs­altlasten
Das Bild zeigt ein Waldgebiet mit Bäumen und trockenem Gras im Vordergrund. An einem Baum ist ein rechteckiges Warnschild befestigt, das auf eine Gefahr hinweist. Die Szene vermittelt den Eindruck eines abgesperrten oder gefährlichen Bereichs in der Natur.

Rüstungs­altlasten

Rüstungs- und militärische Altlasten

Explosivstoffe und Kampfstoffe – Gefahren aus der Rüstungsindustrie

Bei der Herstellung von Treibmitteln (pulvertypische Verbindungen – PTV), Sprengstoffen (sprengstofftypische Verbindungen – STV) und chemischen Kampfstoffen, beim Abfüllen dieser Stoffe in Munition, beim Lagern, Umarbeiten (Laborieren) und Vernichten der Munition oder entsprechender Kampfmittel, z. B. auf Sprengplätzen, können Stoffe mit hohem Gefährdungspotenzial in die Umwelt freigesetzt werden. Betroffene Flächen sind Rüstungsaltlast-Verdachtsflächen und ihr Gefährdungspotenzial muss auf der Grundlage des Bodenschutzrechts überprüft werden. Handelt es sich um militärische Liegenschaften, wie Truppenübungsplätze, Tanklager, Flugplätze etc. kommen nutzungstypische Schadstoffe dazu.

Explosiv­stoff­typische Ver­bindungen (STV und PTV) und Kampf­stoffe – ein spe­zieller „chemi­scher Zoo“

Als man in der Mitte der 80er Jahre begann, die ersten Rüstungs-Altstandorte zu erkunden, waren dies die ehemaligen großen TNT-Werke Stadtallendorf, Hessisch-Lichtenau und Clausthal-Zellerfeld. Historische Recherchen zu den Sprengstoffen und ihren Ausgangs- und Abbaustoffen, ebenso zu Chemischen Kampf- und Reizstoffen anderer Standorte lieferten mit der Zeit ein breites Spektrum an chemischen Verbindungen fernab der typischen Verdachtsstoffe von Altlastenerkundungen. Die Erkundung entsprechender Verdachtsflächen erfordert deswegen ein spezielles Wissen zu Vorkommen und Verbreitung der Stoffe und zu ihren Auswirkungen auf Menschen, Grundwasser und Ökologie.

Inspektions­stelle für Rüstungs­altlas­ten und Untersuchungs­stelle

Dem Verdacht auf Rüstungsaltlasten gehen unsere Experten der „Inspektionsstelle für Rüstungsaltlasten“ nach. Sie besitzen nicht nur die Qualifikation zum Ausarbeiten von Erkundungskonzepten für Rüstungsaltlast-Verdachtsflächen und militärische Liegenschaften, sondern können auch Fremdüberwachungen bei Erkundungen durchführen und Aufgaben als Obergutachter übernehmen. Probenahmen werden von den Mitarbeitern der eigenen Untersuchungsstelle durchgeführt. Sie besitzt eine Zulassung gemäß §18 Bundesbodenschutzgesetz und der Verordnung über Sachverständige und Untersuchungsstellen für den Bodenschutz in Bayern (VSU). Und sie ist für die Probenahme von Umweltproben akkreditiert und hat von der BAM/OFD-H die Anerkennung für Probenahmen auf Bundesliegenschaften.

Unsere Leistungen

  • Historische Recherchen unter Nutzung unserer Wissensdatenbank
  • Abschätzung von Munitionsumsatz und freigesetzten rüstungsspezifischen Schadstoffen
  • GIS-basierte, digitale Luftbildauswertung
  • Standortcharakterisierung mit angepasster Untersuchungsplanung
  • Orientierende und Detailuntersuchungen
  • Gefährdungsabschätzungen für die Schutzgüter Mensch, Boden, Pflanze und Grundwasser
  • Arbeitsschutzkonzepte unter Berücksichtigung der speziellen Gefahren aus Munition, Kampf- und Explosivstoffen
  • Sanierungsuntersuchung, -planung, -ausschreibung, -überwachung

Unsere Kompetenzen

  • Fachkundiges Büro für Rüstungsaltlasten (Bayerisches Landesamt für Umwelt)

  • zertifizierte Inspektionsstelle für Rüstungsaltlasten und Kampfmittel (ISO 9001)

  • Untersuchungsstelle gemäß § 18 BBodSchG

  • Sachverständige gemäß §18 BBodSchG, SG 1, SG 2 und SG 5

  • BAM/OFD-H Anerkennung für Erkundung von Bundesliegenschaften

     

Ihr Ansprechpartner

Martin Kahnt

Martin Kahnt
M.Sc. Boden, Gewässer, Altlasten

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